Thriller

REZENSION #11 – *Neuntöter* von Ule Hansen

Diese Buch habe ich netterweise von der Verlagsgruppe Random House GmbH zur Verfügung gestellt bekommen für diese Rezension. Danke an die Autoren und den Verlag.

Wie ihr ja schon hier lesen konntet, gehe ich zu einer Lesung des Autorenpaares und bin schon sehr gespannt. Obwohl ich, wie ihr ja schon wisst sehr auf Fantasy stehe, lese ich auch sehr gerne andere Genre. Dieses Buch konnte mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und entlockte mir auch viele Emotionen. Auf jeden Fall habe ich jede freie Minute damit verbracht es zu verschlingen.


Hier könnt ihr euch selbst ein Bild davon machen, da die Verlagsgruppe Random House GmbH auch Material zur Verfügung stellt, die euch ins Buch reinschnuppern lassen.

Auch könnt ihr das Buch als Ebook bekommen und auch als Hörbuch, was ich bei Thrillern auch immer sehr spannend finde, wenn der Sprecher/in gut ist. Ich habe allerdings auch *nur* in die Hörprobe reingehört, aber finde die Stimme der Sprecherin Friederike Kempter passt perfekt zum Buch und zur Protagonistin Emma.

 

 

 

 

♥REZENSION

 

♥Klappentext

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

♥Autorenpaar

Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin, Eric T. Hansen freier Journalist. Gemeinsam haben Sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt. NEUNTÖTER ist ihr erster Thriller. [Quelle: Verlangsgruppe Random House GmbH). Mehr könnt ihr hier in einem Interviewspezial erfahren oder auf der Autorenhomepage.

♥Charaktere

Als Hauptprotagonistin gibt es da Emma. Eine ganz normale junge Frau, die bei der Polizei arbeitet. So scheint es zumindest. Warum sie menschenscheu ist erfahrt ihr natürlich im Buch und das ist dann neben dem eigentlichen Fall genauso spannend. Emma ist eine junge Frau mit Ängsten und Vorlieben, mit Sehnsüchten und Träumen, wie wir alle. Das Team rund um Emma ist perfekt abgestimmt und jeder trägt dazu bei, dem Buch das gewisse Etwas zu geben. Einige unterstützen Emma und andere wiederum werfen ihr Knüppel zwischen die Beine, aber jeder Charakter ist so liebevoll mit Details ausgeschmückt, dass man alle bildlich vor den Augen hat, während man das Buch liest.

♥Schreibstil

Das Buch ist von der ersten Seite an spannend. Aus der Sicht eines Erzählers geschrieben, bekommt der Thriller das gewisse Etwas. Der Leser bekommt immer wieder häppchenweise oder teilweise auch nur kleine Krümel serviert, so dass man einfach mitfiebert und schon überlegt und analysiert wie Emma und manchmal sogar denkt, ne so nicht und am liebsten den Fall selbst lösen möchte.

♥Meine Meinung

Ich habe das Buch bekommen, nachdem ich ein Ticket für die Lesung ergattert hatte. Klar wollte ich das Buch vorher durchlesen, aber dachte das schaff ich nie in der kurzen Zeit. Aber das Autorenpaar machte es mir sehr leicht und meinem Umfeld schwer. Ich versank förmlich in dem Buch. In jeder freien Minute nahm ich es zur Hand und schaffte es sogar noch vor der Zeit. Da ich lesen habe, dass dies zwar der Debüt-Thriller ist, aber es noch weitere Bände rund um Emma und die Berliner Polizei geben soll, kann ich kaum erwarten, bis der Folgeband erscheint. Das ganze Buch ist so spannend aufgebaut, dass man einfach weiterlesen muss. Der Kriminalfall, denke ich mal ist echt typisch amerikanisch, aber irgendwie auch wieder nicht. Auf jeder Seite des Buches erfährt man etwas neues, sei es über Emma und ihre Kollegen oder über den Fall. Ab und an bekommt man mehr, auf anderen Seiten muss man genau lesen und kann dann wieder einen Zusammenhang erkennen. Ich langweile mich meistens bei Thrillern, weil man das Ende meistens schon in der Mitte es Buches kennt, ohne die letzte Seite gelesen zu haben. Das ist hier aber meiner Meinung nach ganz anders. Auch die Wendungen (nein es wird nix verraten) in diesem Buch sind einfach nur genial und ich bewundere immer wieder diese Kreativität der beiden Autoren. Des weiteren werden hier auch die Gedanken von Emma mit einbezogen und teilweise hat man das Gefühl es passiert wirklich und dann ist es als erwacht sie oder auch man selbst aus einem Traum und ist wieder in der Realität. Das alleine sorgt schon für ein Gänsehaut-Feeling. Die komplette Geschichte könnte sich wirklich so abgespielt haben und das ist wirklich erschreckend, aber macht eben einen guten Thriller aus. Man erkennt keine wirkliche Fiktion, sondern das hier und heute, allerdings darf man nicht mit deutscher Bürokratie rechnen.

♥Fazit

Auch wenn es ein relativ unbekanntes Autorenpaar ist (zumindest für mich waren sie es) kann ich nur sagen, es lohnt sich für alle Krimifans. Egal ob sie den Hauch von deutscher Ermittlung oder von ein bischen amerikanischer CSI lieben, es ist für beide ein toller Thriller. Ich war richtig traurig, als es zu Ende war. Also ran an die Fallanalytikerin Emma.

♥Leselampen

Von mir gibt es in diesem Fall natürlich die voll 5 von 5 Leselampen.

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♥Danksagung

Diese Buch habe ich netterweise von der Verlagsgruppe Random House GmbH zur Verfügung gestellt bekommen für diese Rezension. Danke an die Autoren und den Verlag.

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