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#WritingFriday

WritingFriday 23.03.2018

WritingFriday ist eine Aktion von readbooksandfallinlove. Jeden Monat stellt  Elizzy uns Bloggern, die mitmachen möchten  5 Aufgaben. Die Vorgaben hierzu sind ganz einfach

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen

Auf ihrer Seite findet ihr die Links zu den Blogs, die an dieser Aktion teilnehmen.

Dies sind die Themen für den März 2018 – die Reihenfolge ist dabei egal – WritingFriday Aufgaben:

  • Ferdinand Friedrich läuft im Jahr 2073 über die Frankfurter Buchmesse und schreibt von dort seiner Frau Martha eine Postkarte
  • Du lebst als Obdachloser auf der Strasse. Beschreibe deinen Blick auf die Menschen, die vorbeigehen.
  • Beschreibe Gesicht und Gestik eines Menschen, den du liebst.
  • Schreibe den Anfang einer Geschichte, die mit dem Satz beginnt: Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte.
  • Schreibe eine Liebeserklärung an dein erstes Fahrrad / Auto.

 Dieses Mal habe ich mir für meinen WritingFriday diese Aufgabe herausgesucht:

Schreibe den Anfang einer Geschichte, die mit dem Satz beginnt: Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte.

Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte. Jedoch hinterfragte niemand ihre Worte, die so ehrlich klangen. Ihre Gestik und die Tränen, die ihr über die Wangen kullerten überzeugten auch den letzten Skeptiker.

Dabei hätte ich es wissen müssen. Ich kannte sie nur zu gut. Sie hatte schon immer gewusst, wie sie etwas bekam. Maja ließ ihre Ausstrahlung spielen. Klimperte mit den Wimpern, oder eben wie jetzt fing sie an zu weinen. Jeder wollte sie sogleich trösten und somit hatte sie wieder einmal gewonnen.

Niemand hatte auch nur den geringsten Zweifel, dass sie dem Lehrer etwas anhängen wollte, weil dieser sie zurechtgewiesen hatte.

Alles war perfekt inszeniert gewesen, sogar ihre Lieblingsbluse hatte sie dafür zerrissen. Allerdings waren alle zu blind, um zu sehen, dass es nur ein billiges Imitat ihrer Bluse war. nur ich wusste es besser. Nie würde sie ihre Lieblingsbluse zerstören.  Die perfekt geschminkte Maja, sah herzzerreißend erbärmlich aus. Das Schwarz ihrer Mascara vermischte sich mit ihren Tränen und hinterließ lange dunkle Streifen auf ihrer sonst so makellosen Haut. Der rote Lippenstift – sonst immer perfekt gezogen – war verschmiert, als sie  die Tränen mit dem Handrücken perfekt abwischte und dabei wie aus Versehen, die Farbe verwischte, die nun ihr Gesicht für mich noch eiskalter wirken ließ.

Die Augen sahen Mitleid erhaschend in die Runde, nur wenn  der Blick mich traf, dann hätte ihr Blick mir am liebsten  gesagt – sieh, was du getan hast. Das hast du dir selbst zuzuschreiben. Man legt sich nicht mit mir an. Niemand darf das ungestraft.

Ich zuckte zusammen, als ein Polizist an mich herantrat und mich festnahm.

Ein letzter Blick zurück zeigte mir, dass ich all meine Freunde brauchen würde, um meine Unschuld zu beweisen. Dann wurde ich abgeführt.

 

 

So ihr lieben.. ich hoffe, mein kleines kurzes Kapitelchen hat euch gefallen. Ich wollte diesen Freitag auf keinen Fall ausfallen lassen und hatte leider nicht vorgeschrieben. Daher die komplette Rohfassung 😉 Das war mein kleiner Beitrag zum WritingFriday

 

Die anderen Beiträge zum WritingFriday  im März 2018 findest du hier:

02.03.21018

09.03.2018

16.03.2018

LG Sabana

 

Weitere Beiträge zum Schmökern

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