Rezension #34 – *Sinabell – Zeit der Magie* von Jennifer Alice Jager

Sinabell Book Cover Sinabell
nein
Jennifer Alice Jager
Märchen/ Fantasy
Impress
28. Juli 2016
EBook und TB
185
Amazon

♥Cover/Buchseiten 02/03 Punkten

♥  Klappentext 04/04 Punkten

♥ Schreibstil 09/09 Punkten

♥  Spannung 10 /10 Punkten

♥ Charakteren/Protagonisten 10/10 Punkten

♥ Plot/roten Faden  10/10 Punkten

♥  Recherche 15/20 Punkten

♥ Idee 04/04 Punkten

64 Punkte von 70 erreicht

♥Worum geht es im Buch?

**Lass dich fallen in eine Welt voller Märchen** Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder… //Textauszug: Alles um Sinabell und den Prinzen herum verblasste und sie verschmolzen miteinander in dem Tanz, der sie über das Parkett fliegen ließ. Er war gut gebaut, sehnig, beinahe einen halben Kopf größer als sie und den Walzer beherrschte er, als hätte er sich sein Leben lang nie auf eine andere Weise bewegt. War das der Moment, von dem ihre Schwester gesprochen hatte? Würde sie jetzt, beim Anblick dieser fein gezeichneten Grübchen, bei seinem dichten Haar und der Leidenschaft im Glanz seiner Augen all ihre Prinzipien über Bord werfen, alles vergessen, was sie war und was sie noch werden wollte, und sich ihm ganz und gar hingeben?//

♥Meine persönliches Fazit zum Buch

Dieses Buch hat mich durch das Cover und den Klappentext angesprochen und neugierig gemacht. Der Schreibstil der mir bislang unbekannten Autorin hat mich in ihren Bann gezogen und die Geschichte konnte mich sogleich fesseln. Die Spannung blieb und die Erwartung war hoch, sodass ich es fast an einem Stück gelesen habe.

Die Charaktere sind sehr bildlich beschrieben und lassen trotzdem Spielraum für meine eigenen Fantasien. Die Geschichte nimmt unerwartete Windungen und das Ende ist einfach märchenhaft. Leider war sie viel zu kurz, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Eine längere Recherche war hier nicht nötig, wenn man sich mit der Märchenwelt, wie Prinzessinnen und Fabelwesen, auskennt. Dennoch war die Idee  alt und zugleich ganz neu und anders und hat mich überrascht. Der rote Faden zog sich durch die Geschichte und die Autorin hat uns auch einen Rat mit auf den Weg gegeben.

Diese Buch regt zum Nachdenken an, wie es ein Märchen tun soll.

♥Leselampen

insgesamt 64 von 70 Punkte zu erreichen

daraus folgt :

0-10  = 1 Leselampe

11-20 = 2 Leselampen

21-30 = 3 Leselampen

31-50 = 4 Leselampen

51- 68 = 5 Leselampen

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1. Teil Anja Berger – Interview

Wie ihr ja nun schon wisst, mache ich spezielle Interviews. Das bezieht sich nciht nur auf die Fragen, sondern auch auf die Art und Weise, wie ich sie euch präsentiere..

Meine nächste Autorin, die ich interviewen durfte ist Anja Berger. Ihr Debüt-Roman ist aus dem Bereich der Urban Fantasy und heißt *Catron*, welchen ich z.Z. lese und soviel kann ich euch schon verraten. Es ist vielversprechend und spannend.

Auch Anja hat einen FB Account, den ihr  hier findet.

Das Buch findet ihr auf Amazon.

Aber nun geht es los mit den ersten 5 Interviewfragen und den Antworten von Anja. Hierfür schon vorab, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten.

 

1. Wie bist du zum Schreiben gekommen und wann hast du angefangen?

Ich habe mir eigentlich immer schon Geschichten ausgedacht. Als Kind drehten die sich meistens um Pferde und ums Zaubern. Später habe ich auf Klassenfahrten abends mit Begeisterung Gruselgeschichten erzählt. Die Idee, diese Geschichten auch einmal aufzuschreiben, kam mir das erste Mal mit 16. Das Resultat besitze ich noch … nunja. Mit 35 habe ich den ersten ernsthaften Versuch gestartet, habe mich dann kontinuierlich damit beschäftigt und jetzt, mit 45 das erste Buch veröffentlicht.

 

2. Hast du feste Schreibzeiten und wie viel Zeit widmest du dem Schreiben??

Nein, feste Schreibzeiten habe ich nicht, ich versuche jedoch, jeden Tag etwas für das Buch zu tun. Und sei es nur bereits geschriebenes noch einmal Korrektur zu lesen, wenn mir gar nichts anderes einfällt.

 

3. Wie laufen deine Recherchen zu deinem jeweiligen Buch ab?

Wenn ich etwas wissen will, frage ich nach. Das geschieht mitunter im Freundeskreis in interessanten abendlichen Diskussionen oder über das Internet. Manches probiere ich selbst aus. So habe ich zum Beispiel über die Beizjagd und Falknerei in einigen einschlägigen Foren nachgefragt und Textpassagen aus dem dritten Band gegenlesen lassen. Das Bogenschießen – so wie Kael es betreibt – habe ich für einige Monate selbst in einem Kurs getestet. Für vieles (Tier und Pflanzenwelt) hilft mein Biologiestudium – für anderes Energie und Magie – habe ich auch schon mal den ein oder anderen Physiker ausgequetscht.

 

4. Hast du einen Job neben dem Schreiben? Und wenn ja: Ist es ein Traumberuf oder eher Mittel zum
Zweck?

Ja – ich bin Lehrerin und ich liebe diesen Beruf. Ich werde ihn für das Schreiben auch ganz sicher nicht aufgeben, aber beides lässt sich gut vereinbaren.

 

5. Läufst du wie die neue Pokemon Go Fraktion anstatt dem Handy mit einem Notizblock durch die
Straßen? *Mal grad bildlich vorstell*

Jein. Ich habe mein Notizbuch immer dabei aber ich spiele Szenen lieber erst ein paar Mal im Kopf durch, bevor ich sie aufschreibe. Das passiert dann meist am PC. In mein Notizbuch kritzele ich in der Regel grobe Plot-und Kapitelskizzen. Ich zeichne jedoch viel. Wenn mir beim spazieren gehen eine Landschaft in den Sinn kommt, oder wenn ich in der Straßenbahn jemandem gegenübersitze, der in mein Buch oder in eine Geschichte passen würde, zeichne ich.

 

Das waren die ersten Fragen und die nächsten werdet ihr Dienstag Abend lesen können, so mein PC will *smile*. Ich hoffe, diese Fragen konnten ein wenig neugierig machen auf mehr..

Auf jeden Fall kann ich euch das Buch ans Herz legen. Anja hat einen wundervollen Schreibstil und man ist gleich mittendrin.  So könnt ihr die Zeit überbrücken bis Dienstag, zumindest die von euch, die mit einem EReader lesen. Der Postweg dauert natürlich ein bischen länger, aber es lohnt sich wirklich. Leider habe ich noch keine Rezi für euch, aber bei Amazon könnt ihr einige nachlesen.

 

REZENSION #10 – *Das Sonnenblumenhaus* von Nancy Salchow

dassonnenblumenhaus

Titel: Das Sonnenblumenhaus

Autor: Nancy Salchow
Verlag: Knaur TB
Genre: Roman
Seiten: 336
Format: Ebook / TB
Ausgabe: E:06.04.2016/TB:01.06.2016

♥Klappentext

Nora hat ihrem Vater Oskar nie verziehen, dass er sie und ihre Mutter vor Jahren verlassen hat. Jetzt steht sie unangekündigt vor der Tür seines Tierhotels, um endlich mit ihm ins Reine zu kommen. Doch obwohl Oskar sie mit offenen Armen empfängt, will es Nora einfach nicht gelingen, die Distanz zu überwinden. Zum Glück helfen Mischlingshündin Mary und der schweigsame Yannik Nora dabei, ihr Herz zu öffnen.

♥Autorin

Nancy Salchow, 1981 geboren, arbeitet von Kindesbeinen an an eigenen Romanprojekten, wagte sich allerdings erst 2011 mit ihren Werken an die Öffentlichkeit und gewann einen bundesweiten Literaturwettbewerb. Seitdem hat sie über das Knaur-Label „Feelings“ den Roman „Nur eine Stimme entfernt“ sowie bei Droemer Knaur das Taschenbuch „Kirschblütentage“ veröffentlicht. Außerdem erschienen mehrere eBooks von ihr auch im Selfpublishing, von denen es die Romane „Schlaflos in Tofuwürstchen“ und „Unsere Jahre nach dir“ auf Amazon bis in die Top 100 der beliebtesten eBooks (bzw. 27 beliebtesten Romane) anlässlich des 1. Geburtstags von „Kindle in Deutschland“ sowie in die Jahresbestseller 2011 (Tofuwürstchen) und 2012 (beide eBooks) schafften. Im Sommer 2013 erschien ihre sechsteilige eBook-Serie „Die Wildrosen-Insel“ bei Knaur. Ihr im Selfpublishing erschienenes autobiografisches Werk „Das Leben, Zimmer 18 und du“ erschien im September 2013 und schaffte es bereits im November auf die Shortlist der 35 Nominierungen für den Lovelybooks-Leserpreis 2013 in der Kategorie Liebesromane.
2016 folgt ihr zweites Knaur-Taschenbuch. (Quelle: Amazon.de)

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