Rezension #59 *SternSplitter* von Mona Silver

SternSplitter Book Cover SternSplitter
Band 2.5
Mona Silver
Urban Fantasy
SPler
02.09.2017
EBook
110
Mona Silver

♥ Cover/Buchseiten 02/03 Punkten
♥ Klappentext 04/04 Punkten
♥ Schreibstil 09/09 Punkten
♥ Spannung 09/10 Punkten
♥ Charakteren/Protagonisten 10/10 Punkten
♥ Plot/roten Faden  10/10 Punkten
♥ Recherche 20/20 Punkten
♥ Idee 04/04 Punkten

68 Punkte von 70 erreicht

Mein Dank geht an die Autorin Mona Silver, die mir dieses Novelle als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Selbstverständlich beeinflusst dies meine Meinung in keiner Weise.

♥WORUM GEHT ES IM BUCH?

„Toni war kein Sternkind, sie würde niemals zum Volk gehören. Sie würde immer ein Mensch bleiben und er immer ein Bo’othi.“

 Toni und Darius sind seit über einem Jahr ein glückliches Paar. Die Bo’othi haben die junge Frau in ihrer Mitte aufgenommen, doch für den nahezu unsterblichen Darius bleibt sie ein verletzlicher Mensch, mit dem er behutsam umgehen muss. Toni sehnt sich danach, ihrem Partner endlich auf Augenhöhe zu begegnen. Als sie es wagt, ihn in einem unbedachten Moment aus der Reserve zu locken, reagiert er nicht wie erhofft. Ihre Pläne für eine gemeinsame Zukunft scheinen zerstört. Noch während beide um ihre Liebe kämpfen, werden die Bo’othi vor eine besondere Herausforderung gestellt, die alles verändert. Muss die Geschichte des Seelenvolkes neu geschrieben werden?

 Zeitlich angesiedelt nach dem zweiten Band „Verlassener Stern“, fesselt diese Novelle um das mystische Seelenvolk erneut mit Drama, Fantasie und Romantik.

♥MEIN PERSÖNLICHES FAZIT ZUM BUCH

Dies ist die zweite kleine Novelle, die an die erste  – SternRegen – anknüpft. Die Autorin schafft es auf die knapp 110 Seiten so viel Geschichte hineinzuschreiben, wie andere auf 300 Seiten. Immer wieder war ich überrascht von den Wendungen, die ich fast nie vorhergesehen habe. Das finde ich persönlich sehr gelungen. Die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung und macht Lust auf mehr.

Das Volk der Bo’othi ist wirklich lesenswert. Auch dieses Buch bekommt von mir 5 Leselampen und eine klare Leseempfehlung.

Die Geschichte um Toni und Darius ist wirklich wundervoll durchdacht und man fiebert mit den beiden mit. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise durch unsere Welt, gesehen durch die Augen von Liebenden und eben auch aus dem Blickwinkel der Bo’othi.

♥LESELAMPEN

insgesamt 68 von 70 Punkten zu erreichen (sind nach meinem neuen Punktesystem vergeben)

daraus folgt:

00 – 10  = 1 Leselampe
11 – 20  = 2 Leselampen
21 – 30  = 3 Leselampen
31 – 50 = 4 Leselampen
51 – 68 = 5 Leselampen
69 – 70 = 6 Leselampen

4. Teil Anja Berger – Interview

Heute ist Samstag und der 4. Teil des Interviews ist online.
Diesmal wieder mit einer Kurzgeschichte der Autorin, die aus meinen vorgegebenen Wörtern spontan eine kleine Geschichte schreiben sollte.

Ich bin jedesmal begeistert, was ihr da so aus dem Ärmel schüttelt.

16. Hast du schon ein nächstes Projekt in Planung?

 Ich überlege an verschiedenen Ideen. Das werde ich genauer planen, wenn Band 3 der »Zwischen Licht und Dunkel« Reihe um Kira abgeschlossen ist.

17. Frage  — Wie viele Bücher soll deine Reihe erhalten, oder hast du das für dich selbst offen gelassen?

Sie ist auf drei Bände geplant und wird auch nach dem dritten Band enden. Ursprünglich sollten es nur zwei Bände werden – dann hätte Band 1 aber über 1200 Seiten gehabt, was mit dem Druck nicht zu machen gewesen wäre. Daher ist Band 1 auch leider nicht komplett in sich abgeschlossen. Mit Band 2 und drei wird das aber der Fall sein.

18. Frage  — Dein Lieblingszitat ist …

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume. Ich weiß bloß nicht, von wem das ist.

 

19. Frage  — Ich klaue jetzt einfach mal eine Idee von Klara Bellis (Autorin), die ich auch noch interviewen werde, weil ich die Idee so klasse finde und sie perfekt für ein spezielles Autoreninterview passt, wie ich finde.
Schreibe bitte spontan eine kleine Geschichte als Abschluss für unsere Leser.

Ich gebe dir 6 Wörter vor. Du hast die freie Wahl.
Entweder:
Magie, Troll, Flugsaurier, Taschenbuch, Sandkäfer, Feenstaub
Oder:
Werwolf, Liebe, Taschenlampe, Briefkasten, einsame Insel

Die Worte sollten schon irgendwie in der Geschichte verankert sein, dabei ist es unwichtig, ob Einzahl oder Mehrzahl.
Nun sind wir alle gespannt auf deine Kurzgeschichte, die ca. eine halbe DIN A 4 Seite lang sein sollte, darf wenn du magst auch länger sein *smile*

Mia legte das Taschenbuch beiseite und stöhnte. Sie hatte gerade einmal knapp zwanzig Seiten gelesen und wusste bereits, wie es enden würde. Die selbstbewusste, unabhängige und sehr emanzipierte Karatetrainerin Amanda hatte den geheimnisvollen Damian zum ersten Mal erblickt und … nur noch Augen für seine wohldefinierten Muskeln gezeigt. Dabei war der Mann arrogant, selbstgefällig und erwartete als Alpha eines Werwolfrudels die Unterwerfung rangniederer Personen. Konnte Lea nicht auch nur ein einziges vernünftiges Buch in ihrem Regal stehen haben? Wieso bloß hatte sie ihr eigenes Buch zuhause gelassen? Dieses hier taugte maximal dazu …
Die Tür flog auf und riss Mia aus ihren Gedanken. Lea stand im Rahmen, frisch geduscht und nur mit einem Handtuch bekleidet.  

»Das Bad ist frei, oh, was liest du? Zeig mal!«

Gehorsam hielt Mia das Cover in Leas Richtung. Die Augen ihrer Freundin weiteten sich in Schrecken.
»Igitt, das ist ja ekelhaft!«

»Stimmt!« Mia grinste. »Es stammt allerdings aus deinem Schrank und es ist das Dritte, das ich angelesen habe …«

»Tu das raus!« Lea wirkte beinahe hysterisch. Sie rannte geradezu zum Fenster und riss es auf. 

»Ernsthaft? Übertreibst du jetzt nicht ein bisschen?«

»Mia! Mach schon!«

»Wenn du meinst?« Mia zielte kurz und warf das Buch. Es segelte, ohne den Rahmen zu streifen, in die einbrechende Dunkelheit hinaus.

»Spinnst du?« Lea starrte entsetzt nach draußen. 

»Du hast gesagt …«

»Es hätte gereicht, das Vieh auf dem Buch rauszuwerfen, aber das war wahrscheinlich selbst dir zu eklig zum Anfassen? Ob das jetzt tot ist?«

»Ich muss zugeben ich hatte gehofft, du hättest Geschmack entwickelt, was deine Lektüre betrifft. Ein Vieh habe ich nicht gesehen. Sofern es keine Flügel hatte …«

»Mia!«

»Wir können runtergehen und schauen.« Langsam wurde das interessant. Lea war eigentlich nicht der Typ Mädchen, das wegen einer Spinne kreischte. Was immer auf dem Buch gesessen hatte, befand sich hoffentlich noch dort. Mia stand auf und ging zur Tür. »Dann kriegen wir auch dieses literarische Meisterwerk zurück.«

 

Das Taschenbuch lag knapp neben der Veranda aufgeschlagen im Gras und mitten auf den wohldefinierten Muskeln des Titelhelden saß … 

»Was ist das?«

»Irgend so ein Käferviech.« Lea schaltete ihre Taschenlampe ein. »Ehrlich! Der hässlichste Käfer, den ich in meinem Leben je gesehen habe!«
Was sehr gut sein konnte. Mia beäugte das Tier genauer. Der Farbe nach sah es aus wie ein harmloser Sandkäfer. Braun mit einer leichten Bänderung, aber die Form … Das Ding hatte Füße und Hände und jetzt, als es sich aufrichtete …

»Hässlich? Sagtest du tatsächlich hässlich?« 

Der Käfer sprach und seine Stimme klang überraschend laut. Ein wenig schrill vielleicht und … sehr wütend.

»Erst versucht ihr mich umzubringen und dann werde ich zudem noch beleidigt. Das, meine Lieben, werdet ihr bereuen. Bis an euer Lebensende und ich bin zuversichtlich, dass genau dieses Ereignis sehr kurz bevorsteht.«

»Wa … äh … Mia! Das Ding spricht!« Lea ließ vor Schreck die Taschenlampe fallen und stolperte zwei Schritt rückwärts.

»Gute Reise!« Das Käfer-was-auch-immer flog auf und wirbelte dabei eine Wolke glitzernden Staubes auf. Mia versuchte das Zeug wegzuwedeln, aber es setzte sich regelrecht auf der Haut fest. 

»Wofür habe ich eigentlich geduscht?« Auch Lea rieb an ihren Armen herum. »Der Effekt ist zwar cool, und du schaust aus wie in Feenstaub getunkt, aber irgendwo ist es schon ein wenig to much?«

»Wir sollten das Zeug besser abwaschen.« Mia betrachtete skeptisch ihre glitzernde Hand. »Immerhin hat dieses Käferdings gesagt, es erwarte unser baldiges Ableben.«

»Scheiße! Meinst du, das ist giftig?«

Mia zumindest verspürte leichte Übelkeit. Schwindlig war ihr ebenfalls. 

»Lass uns reingehen …« Ihre Knie gaben nach und die Welt verschwamm.

 

***

 

»Mia! Mia, wach auf Verdammt noch mal!«

»Lea? Wie spät ist es?«

»Keine Ahnung! Das ist auch echt unser geringstes Problem!«

Irgendetwas an Leas Ton war … Mia setzte sich auf und öffnete die Augen.
»Scheiße!«

»In der Tat! Dabei hast du immerhin was an!«

»Lea, wo sind wir?«

»Weiß ich nicht. Ich bin seit vielleicht drei Minuten wach. Das Einzige, woran ich mich erinnere, war dieses Käferdings … Meinst du, das hat irgendwie Magie benutzt, oder so?«

»Das wissen wir, wenn die ersten Fabelwesen auftauchen, die Umgebung würde passen! Ist das ein Urwald oder was? Mal im Ernst jetzt, Lea, hast du irgendwas in unser Essen getan?«

»Nein, aber …«
Der Schrei ließ sie beide zusammenfahren. Lea wurde kreidebleich. 

»Ich glaube, ich weiß wo wir sind. Los komm mit, schnell!« Hektisch kroch sie ins Unterholz, wobei sie vergeblich versuchte, ihr Handtuch zusammenzuhalten. Mia folgte. Der Schrei ertönte erneut. 

»Mist!«

»Was ist los?« Mia schob sich neben Lea, die am Rand einer Klippe hockte. Dahinter lag das Meer.
»Das hier ist ne Insel und ich weiß welche. Mia, wir sitzen wirklich tief in der Scheiße.«

»Falls du irgendetwas weißt, was uns weiterhilft, erklärs mir! Ich habe keine Ahnung, wo wir sind.«

»Hast du Jurassic World gesehen?«
»Nein wieso?«
»Weil es da genauso aussieht und dieses Geräusch von eben, das macht da so eine Saurierart …«
Du willst mir sagen das Käferviech hätte uns in einen Film versetzt?«

Lea hob die Schultern. »Ist doch irgendwie ähnlich wahrscheinlich, wie ein Käfer der spricht, oder? Ich hab den Film gesehen und mir danach das Buch gekauft es ist das Letzte, was ich gelesen habe.«

Sie brach ab, als ein Schatten über das Wasser glitt und das schauerliche Kreischen erneut erklang. Mia starrte auf die Erscheinung, die dicht unter der Klippe entlangsegelte. Ein Flugsaurier! Das war …
»Glaubst du mir jetzt?« Leas Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.

»Das entscheide ich spontan, wenn uns der erste T-Rex jagt.« Mia starrte dem Saurier hinterher. »Wie gefährlich ist dieser Film?«
»Willst du nicht wissen! Ich verfluche mich gerade dafür, dass ich nicht Rosamunde Pilcher gelesen habe.«
»Können wir das Buch wechseln? Ich wäre tausendmal lieber in deinem Werwolf Liebesschinken!«

»Das wäre trotz allem auch bedeutend ungefährlicher, nehme ich an.«
»Wie machen wir das?«

»Du hast es als Letztes gelesen. Mach einfach die Augen zu und stell dir eine Szene daraus vor, vielleicht klappt das?«

Mia schloss die Augen. Die einzige Szene, die ihr aus diesem Buch sofort in den Sinn kam … 

»Damien … wow!« Leas Hand krallte sich so fest in Mias Schulter, dass die erschrocken die Augen aufriss. Das Licht hatte gewechselt, jetzt war es Nacht und der beinahe volle Mond schien auf einen idyllischen See aus dem gerade  … wohldefinierte Muskeln in der Tat!
»Mir reicht es, dass die Dinosaurier weg sind!«

»Lea! Der kommt auf uns zu und er trägt …«

»Wassertropfen.«

Was ihm nicht das Geringste auszumachen schien. 

»Dürfte ich mir dein Handtuch ausleihen?«
So klang also die im Buch beschriebene samtig rauchige Stimme. Mia beobachtete amüsiert, wie Lea dem Mann ihr leicht derangiertes Handtuch reichte, ohne darüber nachzudenken, dass sie selbst nichts darunter trug.

»Gerne, Damian.«

»Kennen wir uns?« Jetzt wirkte der Mann tatsächlich überrascht. 

Mia unterdrückte mit Mühe ein Kichern.

»Ja, du verliebst dich etwa ab Seite 25 in eine gut gebaute Blondine, obwohl die sich zunächst weigert, sich unterzuordnen. Wahrscheinlich reizt dich genau das besonders.« sie biss sich auf die Zunge, kaum dass die Worte heraus waren. Immerhin war der Mann ein Werwolf …

»Könnte zu mir passen, wobei dralle Brünette auch nicht zu verachten sind.« Er legte seine Finger unter Leas Kinn. Der war inzwischen aufgegangen, dass sie ihr Handtuch besser nicht hätte ablegen sollen und ihr Gesicht wirkte selbst im romantisch silbernen Mondenschein unvorteilhaft rot. Mia beschloss ihr aus der Klemme zu helfen und suchte den Rand des Sees mit den Augen ab. Das, was sie zu finden hoffte, lag zum Glück nicht weit entfernt. 

»Hier!« Sie warf Lea Damians T-Shirt zu. Es trug die passende Aufschrift: I am the night. Wahrscheinlich ging es ihrer Freundin bis an die Knie. 

»Wer mein Shirt trägt, muss etwas dafür tun …« Damian griff in Leas Haare und spielte mit einer Strähne. Es wurde höchste Zeit das Buch zu wechseln!

 

»Mia! Was hast du gemacht? Wo sind wir und … ist das ein Troll auf einem Fahrrad?«

»Wenn ich alles richtig gemacht habe, ist das ein Steinriese und wir sind in Fantasien. Zieh dir das T-Shirt übrigens besser an, dieses Buch wird auch von Kindern gelesen.«

»Verdammt! Hättest du damit nicht noch eine oder zwei Stunden warten können?« Lea stöhnte frustriert auf, zog sich das Shirt jedoch über den Kopf. »Es riecht nach ihm!«

»Nach nassem Hund?« Lea musste unbedingt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.

»Nur ein wenig. Mia, da reitet jemand auf einer Schnecke!«
»Das ist eine Rennschnecke!« Mia und das Wesen auf der Schnecke hatten gleichzeitig gesprochen, was einen interessanten Effekt ergab. 

»Ich wollte einmal in meinem Leben Fantasien sehen. Von mir aus können wir jetzt nach Hause zurück.«

»Und wie?«
»Wir brauchen ein Buch mit einer Tür in unsere Welt. So was wie Narnia oder so ähnlich.«

»Dann landen wir in England vor dem Zweiten Weltkrieg.«

»Mist! Outlander?«

»Schottland – wann ist das rausgekommen?«

»Vergiss es!« Mia seufzte. »Wir brauchen einen Magier!«

»So was wie Merlin?«
»Vielleicht. Ich fürchte, wir werden ein wenig herumprobieren müssen, bis wir jemanden finden. Bis da hin … ich kenne einige Bücher, in denen ich mich gerne einmal umsehen möchte!
»Ja … Lea rieb sich nachdenklich das Kinn. Nehmen wir bitte zuerst eine Szene, in der ein gefüllter Kleiderschrank vorkommt. Dieses T-Shirt ist zwar ganz nett …«

 

Ab hier muss der geneigte Leser nun selbst entscheiden, durch welche Bücher sich Mia und Lea fortan bewegen werden. Es gibt eine Menge Auswahl und wer weiß, vielleicht finden sie in einem davon tatsächlich einen Magier, dem es gelingt sie aus den Büchern zurück in die Welt zu schicken, aus der sie stammen? Oder sind auch Mia und Lea nur Figuren einer seltsam veranlagten Autorin, die nicht allzu viel Zeit hatte eine Kurzgeschichte zu schreiben? Solltet ihr allerdings in der nächsten Zeit Mia oder Lea in einem eurer Bücher begegnen, gebt mir Bescheid. Mich würde durchaus interessieren, wo sich die beiden in Zukunft herumtreiben.

20. Frage  — Was du schon immer deinen Lesern mit auf den Weg geben wolltest.

Weiterlesen! Es gibt so viele wunderbare Bücher, es wäre eine Schande, das Lesen aufzugeben. Behaltet eure Fantasie und lebt sie. Die Realität ist nicht so trocken, wie uns das manchmal suggeriert wird.

 

 

Vielen lieben Dank an Anja Berger, dass die meine Fragen so offen und ehrlich beantwortet hat und sich die Zeit dafür genommen hat.