Rezension #36 – *Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls…* von Alexandrea Götze

Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls... Book Cover Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls...
nein
Alexandra Götze
Humor
BoD
2016
EBook, TB. HC
184
Amazon

♥Cover/Buchseiten 03/03 Punkten

♥  Klappentext 04/04 Punkten

♥ Schreibstil 09/09 Punkten

♥  Spannung 10 /10 Punkten

♥ Charakteren/Protagonisten 10/10 Punkten

♥ Plot/roten Faden  10/10 Punkten

♥  Recherche 20/20 Punkten

♥ Idee 03/04 Punkten

69 Punkte von 70 erreicht

 

 

♥Worum geht es im Buch?

Also, Bea, der Fall liegt auf der Hand: Dein Job gefällt dir nicht mehr. Du denkst, du bist ein winziges Rad im Unternehmensgetriebe, deine Chefs sind größtenteils selbstverliebte Gockel mit Hang zu Dilettantismus und deine Karriere stockt seit gut zwei Jahren. Und nun? Was machst du? Ich höre es mich laut aussprechen: Was zum Teufel soll ich jetzt nur tun?
Als Personalmanagerin arbeitet Beatrice Engel in einem globalen Versicherungskonzern, der viel fördert und immer mehr fordert. Budget wird reduziert, Druck erhöht, wichtige Stellen nicht nachbesetzt. Bea fühlt sich getrieben und fremdgesteuert. Nahezu täglich fragt sie sich, was sie in ihrem Konzern eigentlich noch soll. Um dieser Gedankenschleife zu entkommen, folgt sie dem Rat eines Life Coaches: Sie soll ein Job-Tagebuch führen und alle Ereignisse eines Arbeitstages notieren.
Und das soll ausreichen, um den eigenen Job wieder zu mögen? Bea ist skeptisch, doch sie lässt sich auf das Experiment ein.
Mehr Informationen unter: www.ichliebemeinenjob.com

 

 

♥Meine persönliches Fazit zum Buch

Ich bin durch das Video und per Zufall auf das Buch aufmerksam geworden.

Das Cover ist ziemlich außergewöhnlich. Die Seiten sind nicht wie die Norm. Der Text ist schmaler und linksbündig. Auch findet man kleine gedruckte Post-It’s im Buch mit Bemerkungen von Bea.

Der Klappentest hat mich schon schmunzeln lassen und die Leseprobe war einfach nur wunderbar. Dieses Buch musste ich einfach lesen und ich danke der Autorin vielmals für das Rezensionsexemplar, welches sie mir hat zukommen lassen. (Dies hat in keiner Weise meine Meinung beeinflusst)

Ich hielt es nun in den Händen und fing an zu lesen. Dabei musste ich mehrfach laut loslachen, ganz besonders beim Müsli. (Insider. Ihr werdet die Stelle bestimmt nicht überlesen *zwinker*) Das veranlasste meinen Mann zu fragen, was da denn so lustig im Buch ist? Naja und so hab ich ihm dann einige Seiten vorgelesen. Auch er fand es überaus lustig und gut geschrieben.

Es waren so viele tolle Anekdoten im Buch und wir haben diese dann immer umgesetzt auf unsere Arbeitskollegen. Danke für diesen tollen Leseabend, den wir dadurch hatten. Besser wie so manches Gesellschaftsspiel.

Ihr merkt schon, der Spaß kommt nicht zu kurz und man mag das Buch definitiv nicht aus der Hand legen. Das Buch sucht seinesgleichen und auch die Bea ist überaus sympathisch.

Man konnte sich in sie und die Firma (Kollegen) hineinversetzen und war mittendrin. Am Schreibstil gibt es bei der Autorin nichts auszusetzen. Ihr merkt ich lobe das Buch und ja, es ist wirklich meine Meinung.

Der rote Faden der Geschichte zieht sich durch das Buch, welches leider viel zu schnell zu Ende ist. Das heißt für mich aber auch Spannung pur und hier wurde nichts extra in die Länge gezogen, wie es bei einigen anderen Büchern sonst der Fall ist. Die Idee über den Job zu schreiben ist bestimmt schon  dagewesen, aber ich habe noch kein Buch gefunden, welches so ein Thema in dieser Art und Weise umgesetzt hat.

Auch die Recherche zum Thema ist gut ausgearbeitet. Vieles ist so detailgetreu beschrieben, dass ich z.B. das Gebäude in dem Bea arbeitet, direkt vor mir sehe.

Auch die Lehre, die Bea aus ihrer Geschichte zieht, sollte man sich selbst  zu Herzen nehmen. Vor allem die kleinen Notizen sind gold wert.

Danke für  dieses tolle Buch.

Auch wenn das Preis/Leistungsverhältnis zuerst abschreckt, kann ich nur sagen. Es ist jeden Cent wert.

 

♥Leselampen

insgesamt 69 von 70 Punkte zu erreichen ( sind nach meinem neuen Punktesystem vergeben)

daraus folgt :

00-10  = 1 Leselampe

11-20  = 2 Leselampen

21-30  = 3 Leselampen

31-50  = 4 Leselampen

51-68  = 5 Leselampen

69-70 = 6 Leselampen

 

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REZENSION #1 – Mieses Karma hoch 2* von David Safier

miesekarmahoch2Titel: Mieses Karma hoch 2

Autor: David Safier
Verlag: Kindler
Genre: Humor/Roman
Seiten: 320
Format: Gebunden
Ausgabe: 6 (29.10.2015)

Klappentext

Die Gelegenheitsschauspielerin Daisy Becker trinkt, raucht und bestiehlt

auch schon mal ihre WG-Genossen. Mit Mitte zwanzig hat sie noch immer
keine Ahnung, was sie mit ihrem Leben eigentlich anfangen will. Noch
viel weniger weiß sie, was das Wort „Liebe“ eigentlich bedeutet. Und sie
wird es in diesem Leben auch nicht mehr erfahren, gerät sie doch in
einen tödlichen Autounfall mit dem arroganten Hollywoodstar Marc Barton.
Daisy und Marc werden als Ameisen wiedergeboren und erfahren von Buddha,dass sie in ihrem Leben zu viel mieses Karma angesammelt haben.
Allerdings haben die beiden nur wenig Lust, fortan als Ameisensoldaten
in den Krieg zu ziehen. Außerdem wollen sie um jeden Preis verhindern,
dass Daisys bester Freund, von dem sie erst jetzt erkennt, was sie für
ihn empfindet, und Marcs Ehefrau ein Paar werden. Was also tun? Gutes
Karma sammeln, um die Reinkarnationsleiter über die Stufen
Goldfisch-Storch-Schnecke hochzuklettern und wieder zu Menschen zu
werden! Doch das ist nicht so einfach, wenn man sich nicht ausstehen
kann und sich gegenseitig die Schuld an dem Unfalltod gibt. Und noch
viel schwerer wird es, wenn man sich trotz allem ineinander verliebt …
(Quelle: http://www.davidsafier.de/home.html)

Autor

David Safier ist 1966 geboren, zählt zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren
in den  letzten Jahren.Seine ersten  Romane „Mieses Karma“ und „Jesus liebt mich“ erreichten
eine  Millionenauflage. Im Ausland sind seine Bücher auch Bestseller.
Des weiteren arbeitet David Safier als Drehbuchautor. Für seine TV-Serie „Berlin, Berlin“ gewann er den Grimme-Preis und auch den International Emmy (das ist der  amerikanischen Fernseh-Oscar).David Safier ist verheiratet, hat zwei Kinder,lebt zur Zeit in Bremen und hat
einen Hund. Also ein ganz normaler Familienvater.

Charakter

Die Hauptrollen spielen Daisy und Marc. Beide haben natürlich, wie sollte es auch anders sein in ihrem Leben mieses Karma angesammelt.
Daisy ist eine junge Frau, die nichts auf die Reihe bekommt und jeden vor allem ihre Freunde vor den Kopf stößt. Ihr Leben ist genau so ein Leben, welches man sich nicht wünscht.
Marc scheint alles zu haben, ist Schauspieler, angesehen hat eine tolle Frau und ein wie es scheint perfektes Leben, welches er aber nicht zu schätzen weiß.
Beide müssen nun, so gegensätzlich sie sind (waren) miteinander gutes Karma sammeln und beide erfahren, das das nicht alles im Leben ist.

Schreibstil

Seine lockere Art zu schreiben ist sehr schön. Sie begleitet einen schnell durch das Buch und man hat das Gefühl, als wenn man selbst diese Geschichte mit eigenen Worten wiedergeben würde.
Humorvoll und doch aus dem realen Leben gegriffen, lässt man sich von seinem leichten Schreibstil schnell mitreißen und mag das Buch nicht aus der Hand legen, da man es flüssig lesen kann.

Meine Meinung

Als ich höre, es gibt einen zweiten Teil
von*Mieses Karma* war ich begeistert, aber auch doch zurückhaltend. Wie
sollte man das toppen? Reinkarnation gibt es ja im ersten Teil und man
kennt sich aus, dachte ich.
Der Anfang des Buches war auch fast identisch,
bis auf die Darsteller, aber Tod und Ameisenwiedergeburt. Ja klar!
Aber neugierig war ich doch und daher las ich
weiter und habe es nicht bereut.
Am besten fand ich Urrgh einen der Weggefährten. Dieser Nebendarsteller ist einfach toll und bringt eine gewisse Heiterheit und Würze mit in die Geschichte.
Auch die Ausdrucksweise von Barton veranlasste mich zum Schmunzeln. Wie wollte er gutes Karma sammeln? Aber es klappte und sie erklommen die Reinkarnationleiter. Stufe für Stufe! und brachten mich damit immer wieder zum Schmunzeln und Lachen.
Auch Buddha war natürlich wieder dabei.
Zum Schluss des Buches kommt es zum Showdown und man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nicht nur die Reinkarnation und das Karma regen zum Nachdenken an, sondern auch das
besondere Ende.
Danke für ein lustiges aber auch nachdenkliches Buch.

Fazit

 Ein durchaus gelungener zweiter Teil von *Mieses Karma* . Es ist lustig und humorvoll geschrieben und regt doch zum nachdenken an.
Vielleicht bekommt man später eine zweite Chance, aber man sollte sich nicht darauf verlassen. Also holt euch das Buch und lest es selbst. Allerdings kann man beide Bücher getrennt voneinander lesen. Das tut der Geschichte keinen Abbruch. Also muss man nicht zwingend den ersten Teil *Mieses Karma* kennen, oder man kann es auch hinterher noch lesen.

Leselampen

Von mir gibt es 4 von 5 Leselampen.
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