1. Teil Jeannine Remlinger alias *Parker Jean Ford*

wolke

Heute möchte ich die 1. Staffel der Autorenrunde eröffnen und zwar mit Parker Jean Ford. Viele kennen sie unter ihrem Autorinnennamen und nicht unter dem richtigen.
Da ich dieses Interview etwas anders führe als normal, hoffe ich natürlich auf rege Beteiligung.

Wer Jeannine Remlinger ist und viele andere Dinge erfahrt ihr im Interview. Sie hat natürlich auch eine FB- Seite.

Desweiteren habe ich einen Beitrag für euch verfasst, in dem ihr die Bücher von Jeannine  kennenlernen könnt. Um zum Beitrag zu gelangen könnt ihr hier klicken.

Ich habe hier gleich die ersten 5 Fragen für euch, die sie mir netterweise schonmal beantwortet hat, damit ihr nicht zu lange warten müsst.

Aber zunächst an Jeannine:

Erst einmal vielen Dank, dass du mir ein Interview der besonderen Art gegeben hast und ich das hier auf meinem Blog veröffentlichen darf. Es hat mir viel Spaß gemacht gezielte Fragen auszuarbeiten, die sich von normalen Interviewfragen abheben.
Natürlich wird eine Standardfrage erwartet, wie z.b. Wie bist du zum Schreiben gekommen oder seit wann schreibst du … usw. Aber ich denke, das ist doch eigentlich egal, denn die Hauptsache ist, dass du schreibst, Autorin geworden bist und uns mit deinen Büchern ein bisschen Freiheit schenkst.
Dafür auch ein Dank an dich!
Aber für alle, die es wissen möchten, stelle ich sie dir natürlich trotzdem:

 

1. Frage  — Wie bist du zum Schreiben gekommen und wann hast du angefangen?

Hallo Angi,

 

erst einmal muss ich mich bedanken. Du hast echt spannende Fragen zusammengestellt. Dann mache ich mich mal ans Beantworten.

Schon in der Grundschule waren meine Aufsätze länger als die anderer Kinder. Später am Gymnasium war ich, zum Leidwesen meiner Deutschlehrer, sehr kreativ und phantasiereich. Wenn mir im Unterricht langweilig war, habe ich mir Geschichten ausgedacht und aufgeschrieben. So richtig mit dem Schreiben begonnen habe ich 2004, als die Anfänge von Vertrau mir! Prophezeiung entstanden sind. Anfangs schrieb ich nur für mich, habe auch eine längere Fanfiction geschrieben und war in diversen Rollenspiel-Foren unterwegs. Ende 2012 habe ich dann mein Manuskript wieder hervorgekramt und es fertiggestellt. Seitdem schreibe ich regelmäßig. Bisher sind zwei Kurzgeschichten in Anthologien erschienen, ich bin an einem Projekt namens „Die geheime Invasion“ des Elvea Verlags beteiligt und seit Ende Juni ist Vertrau mir! Erfüllung erhältlich.

2. Frage  — Hast du feste Schreibzeiten und wie viel Zeit widmest du dem Schreiben?

Feste Schreibzeiten habe ich leider nicht. Ich wünschte, es wäre so. Ich schreibe, wenn ich Zeit habe, mal mehr und mal weniger.

3. Frage  — Wie laufen deine Recherchen zu deinem jeweiligen Buch ab?

Meine Recherchen führe ich im Internet durch. Für die Vertrau mir! Bücher habe ich mich mit den verschiedenen Versionen des Falls von Luzifer und diversen Sagen und Aufzeichnungen über Dämonen beschäftigt.

4. Frage  — Hast du einen Job neben dem Schreiben und wenn ja:

Ist es ein Traumberuf oder eher Mittel zum Zweck?

Ich arbeite als IT-Projektleiterin und es ist nicht mein Traumberuf. Langweilig ist mein Job auf keinen Fall, denn er ist sehr abwechslungsreich, aber leider auch stressig, da ich viel unterwegs bin. Vom Schreiben leben können nur die Wenigsten, also bleibt es für mich nur ein Hobby. Wobei Hobby schon fast zu lasch klingt, dafür ist mir Schreiben zu wichtig.

5. Frage  — Läufst du wie die neue Pokemon Go Fraktion anstatt dem Handy

mit einem Notizblock durch die Straßen? *Mal grad bildlich vorstell*

Eine lustige Vorstellung. Ich glaube, der nächste Laternenpfahl wäre meiner. Aber ja, mache ich gewissermaßen. In meiner Handtasche ist immer ein Notizbuch, manchmal auch zwei, falls ich an zwei Storys gleichzeitig schreibe. Ach ja, mein Kindle ist auch immer dabei. Meine Familie, also Mann und Söhne, beschweren sich immer darüber, dass meine Tasche so schwer ist.

 

 

So ihr lieben, das waren die ersten *recht normalen Fragen*, die man Autoren eben so stellt. Aber das bleibt natürlich nicht so. Am Montag geht es weiter mit den nächsten fünf spannenden Fragen. Das heißt nicht, dass ihr bis dahin nichts kommentieren dürft! Falls ihr noch Fragen an Jeannine Remlinger habt, stellt sie in die Kommentare – Jeannine beantwortet sie dann persönlich. Bitte keinen Spam, ich schalte alle Beiträge vorher frei. Auf alle, die mitmachen, wartet dann auch noch etwas besonderes am Ende der Staffel oder vielleicht auch schon eher…

 

Warum schreibt man einen Blog über Bücher?

Wie ihr sehen könnt, bin auch ich bei FB vertreten und habe neben meinem Bücherblog auch noch eine Seite bei Facebook. Dort gibt es auch einige Gruppen, die sich mit dem Thema Buch befassen. Es gibt gute und schlechte. Natürlich nicht weil die Leute schlecht oder gut sind, sondern weil es eben spezielle Gruppen sind, die ihre Werte auf verschiedene Dinge legen.
So finden einige die eine Buchgruppe besser als die andere. Wie das eben auch bei den Büchern ist, die man liebt.
Einige werden in den Himmel gehoben und keiner weiß warum, denn sie sind meiner Meinung nach grottenschlecht. Andere wiederum sind niedergemacht worden, obwohl sie eigentlich nicht so schlechte Kritiken verdient haben.
Dann gibt es auch Bücher, deren Autoren selbst das Buch herausbringen. Diese Autoren brauchen auch Werbung für ihr Buch und da kommt z.B. so ein Blog nicht ganz ungelegen.
Viele Leute besuchen so einen Blog, um zu stöbern und evtl.  ein Buch zu entdecken, welches sie noch nicht kennen.
Natürlich gibt es Amazon, Thalia, Hugendubel, Weltbild und wie sie alle heißen. Dort könnte man ja auch stöbern, denkt ihr jetzt.
Ja könnte man.
Mich persönlich nerven z.B. Blogs, auf denen es nur um Gewinnspiele und Blogtouren geht, die keinem wirklich was bringen außer Klicks. Wirkliche Informationen zum Buch bekommt man dann zwar, aber leider wie ich finde mit zu viel Spoiler.
Dann brauche ich mir das Buch nicht zu kaufen. Es gibt auch Sammelfreaks, für die sind solche Gewinnspiele was wichtiges, aber hier werdet ihr eher weniger so etwas finden. Mir geht es hauptsächlich um Bücher.
Ich habe jahrelang in meinem Kämmerchen für mich alleine gelesen, aber dann bin ich auf diese Gruppen gestoßen und dachte. Hey ich habe schon viel gebloggt. Eher für mich selbst,warum nicht mal etwas für andere. Vielleicht kann ich ja dem einen oder anderem ein Buch näher bringen. Nur darum habe ich einen Bücherblog und weil es Spaß macht. Wie Bücher lesen.