2. Teil Marlies Lüer – Interview

Heute ist es wieder soweit. Ihr dürft die nächsten 5 Fragen und die Antworten lesen.

6. Frage  — Wie bist du auf das neue Thema deines Buches gekommen?

Ich wollte unbedingt mal „was mit Wald“ schreiben. 🙂 Außerdem gibt es da eine skandinavische Sängerin, Eivør, (Schaut mal auf youtube, z. B. „Undo your mind“ und „Trollabundin“. Sie ist die Vorlage für meine Faheeli, das Waldmädchen. Sie ist genauso „wild und frei“ wie diese fantastische Sängerin.

7. Frage  — Würdest du gerne in der Welt leben, die du erschaffen hast, oder nur Urlaub machen?

Wir reden noch vom aktuellen Buch? (Ich habe fast ein Dutzend) In der Kristallseelen-Welt leben? Besser nicht!!!! Es sei denn, ich komme erst nach dem Ende der Geschichte in diese Welt. Dann möchte ich bitteschön beim Waldvolk aufgenommen werden und so ein Baumhaus bewohnen, dass der Baum selber wachsen lässt.

In Magiyamusa („Midirs Sohn“, Drachenschwert-Trilogie) zu leben, hätte auch seine Tücken, obwohl es dort magisch schön ist. Ich denke, ich bleibe lieber, wo ich bin!

Anmerkung der Redaktion: ja, das aktuelle Buch, aber wenn du magst auch die anderen.

8. Frage  — Warum schreibst du unter deinem richtigen Namen und nicht unter einem Pseudonym?

Ich stehe zu jedem einzelnen Wort.

9. Frage  — Wo würdest du gerne einemal eine Lesung machen, wenn du dir es aussuchen dürftest und Geld keine Rolle spielt?

Ähm … Lesung machen? Das wäre purer Stress. Nein, danke. 

10. Frage  — Wie sieht ein typischer Faulenzertag bei dir aus?

Leider habe ich im Lauf der Jahrzehnte verlernt, faul zu sein. Ich wüsste gern wieder, wie das geht. Bis ich das geschafft habe, begnüge ich mich mit Visionen von einer Hängematte im Sommer-Wald, dazu Vogelgezwitscher. Das wäre perfekt.

 

Wie immer, dürft ihr gerne kommentieren und auch hier weise ich nochmal darauf hin: mitmachen lohnt sich! Die nächsten Fragen, die ich Marlies gestellt habe, sind schon in der Warteschleife, flattern ganz aufgeregt und möchten losgelassen werden.

LG Sabana

1. Teil Marlies Lüer – Interview

 

Heute möchte ich euch Marlies Lüer vorstellen. Sie hat schon einige Bücher veröffentlicht und stellt gerade ihren neusten Roman vor *Kristallseelen.
Da ich dieses Interview etwas anders führe als normal, hoffe ich natürlich auf rege Beteiligung.

Wer Marlies Lüer ist und viele andere Dinge erfahrt ihr im Interview. Sie hat natürlich auch eine FB- Seite.

Des weiteren habe ich einen Beitrag für euch verfasst, in dem ihr das neue Buch *Kristallseelen  von Marlies  kennenlernen könnt. Um zum Beitrag zu gelangen könnt ihr hier klicken.

Was sie schon alles veröffentlich habt findet ihr hier auf einer Liste von Amazon

Ich habe hier gleich die ersten 5 Fragen für euch, die sie mir netterweise schon mal beantwortet hat, damit ihr nicht zu lange warten müsst.

Aber zunächst an Marlies:

Erst einmal vielen Dank, dass du mir ein Interview der besonderen Art gegeben hast und ich das hier auf meinem Blog veröffentlichen darf. Es hat mir viel Spaß gemacht gezielte Fragen auszuarbeiten, die sich von normalen Interviewfragen abheben.
Natürlich wird eine Standardfrage erwartet, wie z.b. Wie bist du zum Schreiben gekommen oder seit wann schreibst du … usw. Aber ich denke, das ist doch eigentlich egal, denn die Hauptsache ist, dass du schreibst, Autorin geworden bist und uns mit deinen Büchern ein bisschen Freiheit schenkst.
Dafür auch ein Dank an dich!
Aber für alle, die es wissen möchten, stelle ich sie dir natürlich trotzdem:

 

1. Frage  — Wie bist du zum Schreiben gekommen und wann hast du angefangen?

Es war ein eher ein schleichender, fließender Prozess und kein Entschluss „jetzt schreibe ich ein Buch!“. Der Grund für mein erstes Buch war mein Sohn, der Auslöser meine ehemalige Deutschlehrerin, die ich als junge Frau und Mutter eines Tages besuchte.

Sie ermunterte mich, ein Buch, einen Erfahrungsbericht, über unseren Jüngsten zu schreiben, der eine angeborene Mehrfachbehinderung hatte, „um anderen Eltern zu helfen“. Ich schrieb es, fand aber keinen Verlag. Damals wusste ich noch nicht, dass dies einen guten Grund hatte – die Geschichte war noch nicht fertig!

Er erkrankte Jahre später schwer, verbrachte seinen 14. Geburtstag im Krankenhaus und starb wenige Monate vor seinem 16. Geburtstag. Ich schrieb nun seine ganze Lebensgeschichte auf und auch was ich gelernt und verstanden und überstanden hatte, weitergeben wollte. Aus eigenem Erleben wusste ich, wie dringend es ist, dass es „Sprecher“ gibt, Menschen, die Unsagbares in Worte fassen können. So entstand schließlich das Buch „Lebenslicht“. Aber kein Verlag wollte es (außer den DKZV – damals kannte ich mich ja noch nicht in der Branche aus!). Damals waren nur Bücher wie „Mein Kind hat den Krebs überlebt“ am Markt. Tote Kinder? Nicht erwünscht. Ich war erst entmutigt. Aber dann dachte ich nach. Und so ummantelte ich das Lebenslicht mit dem Lindenhaus, schrieb einen Roman und hüllte das, was mir so wichtig und heilig war, in eine schöne Geschichte ein über eine ungewöhnliche Frauenfreundschaft.

So entstand „Miras Welt – Engelshauch und Kaffeeduft“.

2. Frage  — Hast du feste Schreibzeiten und wie viel Zeit widmest du dem Schreiben?

Nein, keine festen Zeiten. Ich schreibe dann, wenn ich allein bin und Ruhe habe; das kann 1 Stunde sein, oder auch 4 am Stück, das ist unterschiedlich.

3. Frage  — Wie laufen deine Recherchen zu deinem jeweiligen Buch ab?

Frag Tante Google, ist mein Motto! Gelegentlich auch „richtige Menschen“  🙂 Für den kommenden Lese-Adventskalender habe ich zum Beispiel kürzlich unseren Pastor befragt. Ich wollte wissen, in welchem Alter ein Mann frühestens Pastor mit eigener Gemeinde sein kann. (Ende 20 übrigens)

4. Frage  — Hast du einen Job neben dem Schreiben und wenn ja:

Ist es ein Traumberuf oder eher Mittel zum Zweck?

Ja, ich bin nebenbei freiberufliche Lektorin. Traumberuf? Hm, Berufung, das ja. Aber ich habe nie davon „geträumt“, eines Tages Autorin zu sein. Davon hatte ich keine Ahnung, dass das in mir steckt!

5. Frage  — Läufst du wie die neue Pokemon Go Fraktion anstatt dem Handy

mit einem Notizblock durch die Straßen? *Mal grad bildlich vorstell*

Nein, wirklich nicht. Lustige Vorstellung!

 

 

So ihr lieben, das waren die ersten *recht normalen Fragen*, die man Autoren eben so stellt. Aber das bleibt natürlich nicht so. Am Dienstag geht es weiter mit den nächsten fünf spannenden Fragen. Das heißt nicht, dass ihr bis dahin nichts kommentieren dürft! Falls ihr noch Fragen an Marlies  habt, stellt sie in die Kommentare – Marlies beantwortet sie dann persönlich. Bitte keinen Spam, ich schalte alle Beiträge vorher frei.  Auf alle, die mitmachen, wartet dann auch noch etwas besonderes am Ende der Staffel oder vielleicht auch schon eher…

 

Rezension #19 – *Sternfall* von Marlies Lüer

Heute möchte ich euch ein kleines Buch näher bringen, welches eine Art übergroße Leseprobe für das aktuelle Buch von Marlies Lüer ist.

Sternfall ist die Vorgeschichte zu Kristallseelen und meine Rezension ist diesmal etwas anders, da ich hier nicht nur Sternfall vorstellen möchte, sondern auch auf die anderen Bücher von der Autorin  Marlies Lüer hinweisen will.

In Sternfall geht es um zwei Brüder einer Königsfamilie, die Zwillingsprinzen Doran und Raumont. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein. Meiner Meinung nach hat die Autorin auch die reale Welt mit einfließen lassen. Weshalb ich das so empfinde, müsst ihr schon selbst herausfinden!

Marlies hat einen fließenden Schreibstil, der einen oft zum Schmunzeln bringt. Ich wollte das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen. Die Vorgeschichte macht auf jeden Fall neugierig auf die Prinzen und die Abenteuer, die ihnen in Kristallseelen alle bevorstehen.

Und das Beste daran ist, ihr könnt die Vorgeschichte KOSTENLOS erhalten und zwar als Epub und für den Kindle als mobi.

Epub    oder  mobi

Ich finde das super und daher ein megagroßes Dankeschön an Marlies.

Durch den kostenlosen Einblick könnt ihr herausfinden, ob euch der Schreibstil auch so gut gefällt wie mir und es euch Lust auf mehr macht.