1. Teil Klara Bellis – Autoreninterview

Heute möchte ich euch Klara Bellis vorstellen. sie ist natürlich Autorin, aber macht auch wunderschöne Illustrationen. auch sie war gerne bereit, sich meinen Fragen zustellen. Ich werde die Fragen wieder in zwei Abschnitte unterteilen, damit ihr nicht zu lange warten müsst. *bin ich nicht lieb*

Wer mehr über ihre Bücher erfahren möchte, der findet sie hier auf einen Blick. Ich verlinke Amazon, aber es ist übersichtlich und für Selfpublisher eine feine Sache. Ihr Debütroman in dem Genre Urban – Fantasy ist *Trywwidt“. Sie hat aber auch schon andere Bücher veröffentlicht.

Hier klicken  und es geht zu ihren Büchern und eine FB-Seite hat Klara natürlich auch. Die findest du wenn du hier klickst.

Möchtest du in ihren Schreibstil reinschnuppern, dann ist das kostenlose Ebook mit einer kleinen Vorgeschichte zu Trywwidt vielleicht genau das richtige für dich.

Aber genug geschrieben. Hier sind meine Fragen und Klaras Antworten. Viel Spaß dabei!

 

1. Frage — Wie bist du zum Schreiben gekommen und wann hast du angefangen?

So richtig mit Schreiben angefangen habe ich vor etwa sechs Jahren. Damals hatte ich humorvolle Alltagsbetrachtungen in einer Kulturcommunity veröffentlicht. Es gab dann immer wieder die Frage seitens der anderen Communitymitglieder, ob ich die Texte nicht mal an Verlage schicken könnte. Das hielt ich aber für viel zu abwegig. Durch einen Zufall wurde ich 2012 auf das Selfpublishing aufmerksam. Darin erkannte ich eine Chance, meine Blogtexte zu veröffentlichen. Dass ich auch meine Romanidee als Indie-Autorin veröffentlichen könnte, für die Erkenntnis hatte ich bis etwa Mitte 2013 gebraucht. Seitdem schreibe ich fast ununterbrochen an diesem Projekt.

2. Frage — Hast du feste Schreibzeiten und wie viel Zeit widmest du dem Schreiben?

Feste Schreibzeiten habe ich nicht. Ich schreibe, wann immer ich kann. Manchmal tagelang wie eine Besessene, manchmal auch tagelang gar nicht, weil immer wieder irgendetwas dazwischen kommt.

3. Frage — Wie laufen deine Recherchen zu deinem jeweiligen Buch ab?

Bei Urban Fantasy kann ich vieles verwenden, das ich aus meinem täglichen Leben kenne. Bei etwas konkreteren Dingen frage ich Leute aus meinem Bekanntenkreis, die sich mit der Materie auskennen. Oder ich schaue TV-Dokumentationen und stöbere in entsprechenden Webseiten, Fachmagazinen oder Büchern zum Thema.

4. Frage — Hast du einen Job neben dem Schreiben und wenn ja ist es ein Traumberuf oder eher Mittel zum Zweck?

Ich habe einen Job nebenbei. Ich glaube, für manche wäre das sogar eine Art Traumberuf. Zumal es dort, wo ich arbeite, auch noch eine ziemlich gute Kantine gibt. Der Wok-Tag am Mittwoch ist einfach unschlagbar. Natürlich wäre es toll, allein vom Schreiben leben zu können. Wobei mein Job im Grunde genau das ist. Nur auf eine andere Weise.

5. Frage — Läufst du wie die neue Pokemon Go Fraktion anstatt dem Handy mit einem Notizblock durch die Straßen?

*Mal grad bildlich vorstell*

Ich mache alles ganz ohne Notizbuch mit mir im Kopf aus. Das ist manchmal keine gute Idee, vor allem beim Autofahren. Aber so ein Notizbuch würde ich ständig verbummeln. Deshalb verzichte ich lieber gleich darauf.

6. Frage —Wie bist du auf das Thema deines neuen Buches gekommen?

Das Thema zu „Trywwidt“ hatte sich durch Zufall ergeben. Auf Facebook hat im Jahr 2012 ein Fotograf aus der Gotik-Szene Fotos einer schrill-grünen Cyberpunkerin gepostet, die sehr elfenhaft aussah. In einem Kommentar zum Foto hatte ich aus Spaß ein paar Sätze formuliert, die der Anfang einer Geschichte hätten sein können. Es gab dann auch Wochen später immer wieder Nachfragen, was denn nun aus der Geschichte geworden wäre und wie sie weitergeht. So entstanden Trywwidts Abenteuer, die sie in der Menschenwelt bestehen muss – ausgerechnet an der Seite eines Vampirs. Der wiederum ist als eine kleine Reminiszenz an die Gotik-Szene, in das Buch reingerutscht, da ja die Idee zur Geschichte aus deren Umfeld stammte.

7. Frage —Würdest du gerne in der Welt, die du erschaffen hast leben, oder nur Urlaub machen?

Da ich Urban Fantasy schreibe, lebe ich im Grunde in der Welt, über die ich schreibe. Ich würde aber wahnsinnig gerne meine Protagonisten mal im richtigen Leben treffen. Wobei. Lieber nicht. Was ich denen schon alles angetan habe. Es ist besser, wir gehen uns weiträumig aus dem Weg. Vor allem Vampire können da bestimmt ein klein wenig unleidlich werden.

8. Frage —Warum schreibst du unter einem Pseudonym oder unter deinem richtigen Namen?

Ich schreibe unter Pseudonym. In der besagten Online-Community war ich damals unter diesem Namen angemeldet. Ich hatte dann den Namen einfach weitergeführt, als ich zum Veröffentlichen als Indie-Autorin überging.

9. Frage —Wo würdest du gerne einmal eine Lesung machen, wenn du dir es aussuchen dürftest und Geld keine Rolle spielt?

Am liebsten würde ich gar keine Lesungen machen, da ich davor viel zu viel Bammel habe. Wahrscheinlich mache ich auch keine Lesungen mehr. Die erste lief zwar ziemlich gut, aber es kreiselten einfach ein paar Liter zu viel Adrenalin durch mein Blut, als dass ich es hätte genießen können.

10. Frage —Wie sieht ein typischer Faulenzertag bei dir aus?

Vorm Rechner versacken. Schokolade essen. Den Kater ärgern.

 

Das waren die ersten 10 Fragen und Antworten zum Interview mit Klara Bellis. die nächsten folgen dann am Samstag.

Natürlich dürft ihr auch fleißig kommentieren und diskutieren. Oder einfach einen lieben Gruß hinterlassen.

LG Sabana

2 Gedanken zu „1. Teil Klara Bellis – Autoreninterview“

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