Rezension #14 – zu *Die Nightnigale Schwestern – Freundinnen fürs Leben 1. Teil* von Donna Douglas

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Klappentext

London, 1934. Das berühmte Nightingale Hospital sucht neue Krankenschwestern. Unter den Kandidatinnen sind drei junge Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Während Dora aus ärmlichen Verhältnissen stammt, ist Millie eine waschechte Aristokratin, die lieber etwas Sinnvolles tut, als sich einen Ehemann zu suchen. Helen dagegen leidet unter ihrer dominanten Mutter, vor der sie ein Geheimnis verbirgt. Doch welche von ihnen hat das Zeug dazu, eine echte Nightingale-Schwester zu werden?

Autorin

Donna Douglas wuchs in London auf, lebt jedoch inzwischen mit ihrem Ehemann in New York. Ihre Serie um die Schwesternschülerinnen des berühmten Londoner Nightingale Hospitals wurde in England zu einem Überraschungserfolg. Mehr über die Autorin und ihre Bücher erfahren Sie unter www.donnadouglas.co.uk oder auf ihrem Blog unter donnadouglasauthor.wordpress.com. (Quelle:Luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/donna-douglas/id_2774785

Charaktere

Hier dreht es sich bei den Hauptprotagonistinnen um drei von den Schülerinnen, wie schon im Klappentext beschrieben. Jede hat ein eigenes besonderes Schicksal zu tragen und eigentlich verbindet sie nichts, bis auf die Ausbildung. Allerdings schweißt sie das dann doch irgendwie zusammen. Die Autorin bringt es auf den Punkt, dass man hinter die Fassade gucken muss um die Menschen zu erkennen, was ihr sehr gut gelungen ist. Jedes der Mädchen, auch die Nebencharaktere haben ihren besonderen Charme. Wie sie ihr Leben meistern und auch ihre Eigenschaften wurden hier sehr gut beschrieben. Dora selbst aus den ärmlichen Verhältnissen, aber sehr stolz und  dickköpfig. Sie weiß was sie will und das hat die Autorin perfekt umgesetzt. Millie ist ein echter Wildfang und Helen ist still und zieht sich zurück. Alle drei sind so unterschiedlich beschreiben, dass man denkt, die 3 werden nie Freundinnen. Aber die Autorin hat ihren Charakteren nicht nur diese Eigenschaften gegeben sondern auch Empathie.  Auch die Oberin und die Schwester bekommen ihren eigenen Stil und die Eigenschaften sind herausragend. Jeder der Charaktere egal welcher, wächst über sich selbst hinaus. Nicht nur die Hauptprotagonistinnen haben ihr Päckchen zu tragen, sondern auch die anderen Charaktere, die in diesem Buch vorkommen.

Schreibstil

Man ist sehr schnell in der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und lebhaft. Man hat das Gefühl mitten dabei zu sein und die detailreichen Beschreibungen und die ständige Spannung des Buches treibt einen voran. Es ist im Erzählstil geschrieben, was ich persönlich sehr gut finde. Es gibt keine Stellen, wo ich gesagt hätte ich lege das Buch zur Seite. Die Autorin lies sich immer wieder etwas einfallen, was es unmöglich machte aufzuhören.  Die Charaktere fügen sich ineinander und verbinden sich alle so miteinander, dass es unmöglich scheint einen Absatz  zu finden, wo man das Buch aus der Hand legen könnte.

 

Meine Meinung

Ein durchaus lesenswertes Buch. Man bekommt einen detailierten Einblick in die Arbeiten eines Krankenhauses aus dem Jahre 1934 und nicht nur das. Die Geschichten der Schülerinnen sind aus dem wahren Leben gegriffen, die auch ins heute eins zu eins übernommen werden könnten. Jede Schülerin hat mehr oder weniger ein Geheimnis oder ein Problem, welches man am besten gemeinsam lösen kann oder eben mit Hilfe von guten Freunden/innen. Die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz und somit ist für alle etwas dabei. Auf jeden Fall waren für mich einige Stellen dabei, wo ich schmunzeln musste und nicht nur wegen des Humors der Schriftstellerin, sondern weil ich das geschriebene sehr gut nachvollziehen konnte. Wer das Krankenhausleben kennt und liebt, wird voll auf seine Kosten kommen. Es ist allerdings kein reiner historischer Liebesroman, sondern eher beschreibt es ein komplettes interessantes Leben einiger Krankenschwesternschülerinnen. Ich persönlich konnte die Sauberkeit und das Krankenhaus förmlich riechen, aber auch die Teile Londons wurden hier hautnah beschrieben, als wenn man selbst gerade dort ist. Die Charaktere erleben so viele kleine Abenteuer, die sie zusammenschweißen und auch neue Freunde finden lassen, dass ich gespannt bin den nächsten Teil zu lesen um zu sehen, wie es mit dem Nightingale und den drei Freundinnen weitergeht. Auch die Nebencharaktere brauchen sich nicht zu verstecken. Auch diese sind sorgfältig ausgearbeitet und haben jeder ihr spezielles Päckchen zu tragen, wie jeder im Leben. Gerade diese Feinheiten machen das Buch zu etwas ganz besonderem.

Fazit

Für alle Fans von historischen Romanen und besonders Leserinnen, die die Krankenhausgeschichte und -atmosphäre  lieben, werden dieses Buch verschlingen. Ein absolut lesenswerter erster Teil dieser Reihe mit Suchtfaktor (jedenfalls für mich)

Leselampen

Von mir gibt es 5 von 5 Leselampen und eine extra des Suchtfaktors wegen.

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Danksagung

Danke an den Batei Lübbe Verlag, der dieses Exemplar zur Verlosung bei Lovelybooks.de zur Verfügung gestellt hat. Ich freue mich, riesig, dass ich es gewonnen habe und lesen durfte.

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