Mein Projekt *Magie*

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Ich denke, es ist eine gute Idee, wenn ich – für mich und für euch – hier meine Gedanken niederschreibe, die mich beschäftigen.

Ich schreibe ein Buch.

Ich habe eine Schwäche für Bücher. Aus diesem Grund besitze ich einen Blog und verfasse Rezensionen.
Aufgrund einer Gruppe bei FB habe ich mich endlich entschlossen ein Buch zu schreiben.

Mein erster Gedanke war:

Ich bin keine Autorin.
Es gibt so viele, die ihre Geschichten niederschreiben. Über sich selbst oder eine erfundene Geschichte.
Und ich jetzt auch noch?
Eins war mir von Anfang an klar. Es wird keine Autobiografie von mir geben.
Ich persönlich verarbeite Verlust oder Ähnliches im Stillen.
Aber ich schweife ab – das kann ich gut!

Zurück zum Anfang:
Ich habe mich nicht getraut, zu schreiben. Einen Blog zu führen und Dinge über Pico – unseren Hund – zu schreiben, ist unproblematisch. Da tippe ich meine Gedanken und meine Meinung herunter oder was wir mit Pico erlebt haben.

Ich besitze eine Vorliebe für Fantasy in jeglicher Form. Die Bücher von Trudi Canavan, Torsten Fink und Brent Weeks lassen mich in eine andere Welt reisen. Hieraus entstanden Ideen in meinem Kopf, die sich um Magie und magische Wesen drehen.

Mein Entschluss stand fest!
Meine beiden Männer waren begeistert. Unser Sohn muss/darf seitdem meine Texte gegenlesen. Meine Gedanken rund um die Geschichte erfährt er aus erster Hand. Teilweise entsteht daraus eine Diskussion. Seine Kommentare zu schon geschriebenen Sätzen sind sehr konstruktiv. Die Begründungen dazu haben mitunter einen Lachflash bei mir ausgelöst.

Mein Mann ist ein Schatz und unterstützt mich, wo er nur kann.
Er war es, der mir sagte, ich solle mir ein gutes Schreibprogramm holen. Ich probierte verschiedene günstige Programme aus. Überall lagen Zettel herum. Ich war am Verzweifeln und besorgte mir Karteikarten.
Das Niederschreiben stockte. Ende Juli habe ich mir Papyrus geholt und bin begeistert.
Die Zettel sind trotzdem meine ständigen Begleiter und werden es bleiben. Einiges muss ich einfach mit der Hand aufschreiben.

Das Buch heißt natürlich nicht *Magie*. Es handelt von Magie. Aber kein Harry Potter, keine Schule …
Worum es genau geht, werdet ihr zu einem anderen Zeitpunkt erfahren *zwinker*
Auf jeden Fall kann ich euch versichern, es ist nicht untertrieben, wenn die Autoren schreiben, dass es viel Arbeit ist und man nicht so los schreiben kann.
Okay, man kann schon einfach drauf los schreiben. Ich habe einfach zu tippen angefangen. Sozusagen die Ideen aus dem Kopf gelassen. Die Protagonisten bahnen sich ihren Weg dann schon.
So weit, so gut!
Jetzt kommt das ABER:
Die Geschichte soll Hand und Fuß haben, in sich stimmig sein und gut lesbar. Es gibt also manches zu beachten.

Also zuerst überlegen, wie ich schreiben will.

In der Ich-Form? Nein.
Die Perspektive – Gegenwart oder Vergangenheit?
Da fängt es schon an. Das habe ich unter anderem davon abhängig gemacht, was ich gerne lese. Meine beiden Männer fragte ich und auf Facebook habe ich mir Informationen herausgezogen aus den Buchgruppen, in denen ich bin.
Das fiel mir leicht.

Ich bin der allwissende Erzähler, da alles in meinem Kopf ist und ich alles weiß.

Die Geschichte wird also in der Vergangenheit geschrieben und hat einen allwissenden Erzähler, der sich mit einbringt!

Nach und nach bemerkte ich, dass sich meine Protagonisten verselbständigten. Sie leben ihr Leben in ihrer Welt.
Es fängt an. Die Geschichte entwickelt ein Eigenleben. Meine Ideen verwandeln sich auf dem Papier in Wirklichkeit.
Eine Geschichte zu schreiben ist mit sehr viel Arbeit verbunden. Mit Recherche über die alltäglichen Dinge zum Beispiel. Außerdem sind einige Dinge mehr oder weniger selbstverständlich. Eine Frau , die über keine übernatürlichen Kräfte verfügt, ist genauso sterblich wie ich. Sie benötigt Essen, Trinken und braucht Schlaf. Solche Dinge gilt es zu beachten.
Wenn z.B. ein Protagonist auf einem Stuhl sitzt und sich unterhält, kann er nicht auf der nächsten Seite plötzlich in einem Wald stehen. Wie gelangt er dort hin? Man muss auf unterschiedliche Kleinigkeiten achten, die einem aufmerksamen Leser sofort ins Auge springen.
Nächstes Mal berichte ich euch über meine Recherchearbeit.

 

LG Sabana

 

 

Holly, die kleine Weihnachtselfe

Die kleine Holly erlebt dieses Jahr wundervolle Abenteuer. Dies möchten wir, die Autorin Sabana Schmitt und Holly natürlich mit euch teilen.

Diese Geschichte ist ein kleines Weihnachtsgeschenk an alle Mamis und ihre kleinen Zwerge. Natürlich freue ich mich auch über Feedback.

Deshalb biete ich diese kleine Vorlesegeschichte für klein und groß  – aber hauptsächlich als Vorlesegeschichte für die Kleinen – an.

Ihr könnt die erste Geschichte von Holly hier als  pdf-Datei herunterladen.

Diese  Möglichkeiten biete ich euch an, damit ihr es  über einen Reader vorlesen könnt oder euch die Blätter ausdrucken könnt und so etwas in der *Hand* habt.

 

2. Kapitel – Und ich komm doch raus! – von Sabana Schmitt

?Und ich komm doch raus!?

 

Was ich zu meiner Verteidigung als liebendes Frauchen vorbringen kann?

Nichts! Ehrlich!

Es ist ja nicht so, dass er auf die Toilette geht oder ein Katzenklo hat (obwohl, wir das im Winter echt wünschenswert finden)

Nein, der kleine Prinz Pico geht Gassi mit uns. Ja genau, er geht mit uns. Meistens!

Er bestimmt Uhrzeit, Weg und Länge des Gassiganges.

Ja, ich seh euch den Kopf schütteln, während ihr das lest und ich gebe euch Recht.

Es geht auch anders, da ist er lieb und ich gehe Gassi, aber eben nur, wenn wir woanders unterwegs sind oder in der Stadt, wo es Pflichten gibt.

Ich bin für die antiautoritäre Erziehung, auch bei Pico.

Schließlich ist aus meinem Sohn ja auch was geworden.. ups, den hab ich ja nicht antiautoritär erzogen. Entschuldigung, an dieser Stelle. Also geschlagen habe ich ihn nicht. Aber Zuckerbrot und Strafe gab es schon.

Also zurück zum Gassigehen:

So läuft ein Tag ab, wenn man einen unkastrierten kleinen Pico hat.

Man gehe morgens Gassi und er erledigt sein Geschäft. Beides wohlgemerkt.

Wie sagen wir so schön, er läuft aus und wir warten geduldig.

Dann noch… aber das spare ich mir jetzt.

Also meistens ist es dann so, dass wir erst wieder Gassi müssen, wenn so 5 bis 6 Stunden um sind.

Perfekt zum Hausarbeiten machen und Schreiben etc.

Denkste! Aber nicht mit mir, denkt der kleine Prinz nach ca 2 Stunden.

Davon abgesehen, dass wieder alles durchgekaut wird

Hunger?

Spielen?

und was Havi sonst noch so braucht

Aufmerksamkeit?

Knuddeln?

Hmm Frauchen ist ratlos und Herrchen schon bischen genervt, wenn er zuhause ist, weil er weiß, was gleich kommt.

Wir gucken uns an und dann kommt die obligatorische Frage aller Fragen

Meinst du, er muss mal?

Aber er war doch grad vor 2 Stunden.

Eigentlich nicht.

Aber wenn er vielleicht doch?

Der will doch bestimmt nur *schwanzen*. (Hier sei vermerkt, das Wort hat sich eingebürgert, wenn er nur runter will, weil da irgendwo  eine läufige Hündin sein könnte)

Ach komm, der beruhigt sich auch wieder.

Leckerlie wird angeboten, klar ist ja selbstgedörrt, also ist das schon ok. Man legt ja Wert auf Ernährung.

Ja, Asche auf unser Haupt, wir geben ihm auch mal Leckerlie um ihn ruhig zu stellen, aber vor den Fernseher kommt er nicht. Da bin ich echt hart. Kleine Havis dürfen nicht fernsehen.

Aber ihr wisst schon, nützt alles nichts.

Geschirr rausgeholt…

Uih, welch Freude! Ein Brummbär ist nichts dagegen. Seine Rute wedelt erst langsam und  dann immer schneller hin und her.

Ja, er hat es geschafft und kann es kaum erwarten.

Endlich kann er gucken, was so guckt. Meistens nichts, aber es könnte ja sein;

und wieder habe ich das bekommen, was ich wollte.

Aber mal Hand aufs Herz?

Könnt ihr es uns verdenken?

Pico und Herrchen sind dann wieder oben. Herrchen ist nach dem *Abgurten* wieder entlassen.

Der kleine Prinz legt sich gleich darauf gemütlich hin atmet einmal tief durch und ein Seufzer entfleucht seinem Maul, ehe er einschläft und von ganz vielen Hundedamen oder einer ganz besonderen Havidame träumt.

Kleiner Nachtrag:

Als ich diese kleine Episode geschrieben hatte, kamen Herrchen und Pico gerade aus dem Garten zurück. Keine zwei Stunden später hatte ich ein Déjà-vu.

Lacht ihr ruhig. Aber Pico hatte Erfolg und sogar Glück.

Seine beste Freundin hat er getroffen und welch eine Freude. Sie stand in voller Läufigkeit vor ihn.

Wie das Leben allerdings so spielt, er durfte nicht, denn wir hatten leider keine passenden Kondome dabei.

Anmerkung der Redaktion: Leider habe ich im Moment keine aktuellen Fotos der beiden, da bei uns gebaut wird und die Tobefläche für Material herhalten muss. Das Vorschaubild ist aus dem letzten Jahr.